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in breiten gemauerten Wegen die leichte Anhoͤhe hinan. Die Hinterſeite des Schloſſes lag auf der Terraſſe aus⸗ gebreitet, welche von da zu dem Parke fuͤhrte. Hier, von der Gartenſeite aus, gewahrte man den neueſten Anbau, unter dem Großvater des letztverſtorbenen Her⸗ zogs entſtanden, und zwar nach ſeiner Ruͤckkehr aus Italien von einer Geſandtſchaft an Sirtus den Fuͤnf⸗ ten, wohin ihn Eliſabeth geſendet, während ihrer kurzen Freundſchaft mit dem heiligen Stuhle.
Der Erbauer hatte hier den Geſchmack ſeiner Vor⸗ fahren am meiſten beeinträchtigt. Italien hatte ſeine Phantaſie mit Bildern entzuͤckt, die keinen Raum auf dem vaterlaͤndiſchen Boden fanden. Kunſtwerke jeder Art waren ihm gefolgt; aber die hohen gothiſchen Ge⸗ maͤcher des alten Stammſchloſſes, mit ihren ſchmalen ſpitzen Fenſtern und dem ungewiſſen Lichte der in tau⸗ ſend Farben ſpielenden Scheiben, war kein Aufenthalt
fuͤr die Marmorbilder, die man aus ihren heiteren
Saͤulenhallen weggefüͤhrt, noch für Kunſtwerke des Pinſels, die vergeblich eine Gemeinſchaft ſuchten an den mit Zierrathen überladenen Waͤnden, wo, nächſt zahlloſen, in Stein und Marmor gehauenen Wap⸗
penſchildern, nur die duſteren Ahnenbilder, aus der
Kindheit der Kunſt herſtammend, zu ihnen nieder⸗ ſtarrten. Die hierdurch erregte Beſorgniß des Herzogs


