Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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XVIII

die Stimmung eines beſorgten Freundes zu verſetzen, der die Gefahren kennt, wie ſie zu vermeiden waͤren, weiß, und doch außer Stand geſetzt iſt, ſchutzend oder warnend einzuſchreiten ſo iſt es ihm mit der Erzeugung dieſer Stimmung bei den Referenten we⸗ nigſtens vollſtändig gelungen.

Die Sprache des Verfaſſers hat viel Eigenthuͤm⸗ liches; ein ſehr kompakter Periodenbau, in welchem durch eine zuweilen etwas ungewoͤhnliche Wortſtel⸗ lung ein klingender Rhythmus ſich bemerkbar macht, der oft nahe an den Vers ſtreift, zeichnet beſonders die beiden erſten Theile aus. Im dritten läßt die auf den Ausdruck gewandte Sorgfalt merklich nach; einzelne Stellen verrathen Eilfertigkeit, auch Inkor⸗ rektheiten laufen mitunter. Dieſe letzteren indeß zu ruͤgen faͤllt dem Referenten gar nicht ein, vielmehr freut er ſich uͤber ſo eine Inkorrektheit, wie Tiſch⸗ bein uͤber den Eſel. Es iſt nämlich in unſern Ta⸗ gen nichts ſo wohlfeil geworden, als ein ſogenannter guter Stil; Alles beſitzt ihn, ja je bornirter einer iſt, deſto beſſer handhabt er ihn; eine geleckte, ge⸗ ſchwaͤtzige, in beſtimmter fertiger Phraſeologie glatt und ohne Anſtoß wie auf einer Chauſſee dahin⸗