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Karl, Burleigh's und Briſtol's gewandte, aber in al⸗
ler Staatsklugheit den Adel der Geſinnung bewah⸗
rende Politik in ungleichem Kampſe mit Richelieu's ſchleichenden, auf Hofintriguen, Weibergunſt und Je⸗ ſuitismus ſich ſtutzenden Machinationen— alles die⸗ ſes und dem ähnliches fuͤhrt der Verfaſſer mit dra⸗ matiſcher Anſchaulichkeit unſern Blicken voruͤber. Dennoch haͤlt er es mit großer Beſonnenheit ſo ſehr als möglich im Hintergrunde, und läßt es nur ſo weit hervortreten, als es unmittelbar auf die Not⸗ tingham'ſche Familie einwirkt, fuͤr welche er unſer Intereſſe ungetheilt in Anſpruch nimmt und erhält. In das Stamnſchloß derſelben verſetzt er uns gleich beim Beginn der Erzählung, und entfaltet vor uns deſſen mannigfach kombinirte, den großen Sinn ſei⸗ ner Beſitzer ausſprechende Architektur mit ſo bewun⸗ dernswuͤrdigem Talent, ſo ungetruͤbt von jener das Auge verwirrenden antiqugriſchen Pedanterie, in welche bei ſolchem Anlaß Scott ſo leicht verfällt, daß wir darin vollig heimiſch werden. Und welchem herrlichen Menſchenkreiſe begegnen wir darin! Die alte Herzogin, eine wahrhaft verklaͤrte, von keinem Erdenſchmerze mehr beruͤhrbare Geſtalt, auf ein ab⸗ geſchloſſenes inhaltreiches Leben mit dem Frieden eines ſchoͤnen Bewußtſeins heiter zuruͤckblickend, und jetzt
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