XII
alter Zeit her in nahe Beziehung zu den Herrſchern des Landes gebracht, und zur Theilnahme an der Leitung des Staats berufen hat, ſo daß die Schick⸗ ſale des Hauſes vielfach durch den Gang der öoͤffent⸗ lichen Angelegenheiten, und durch innigere, perſoͤnliche Verhaͤltniſſe zur Koͤnigsfamilie beſtimmt werden. Die Perſonen, die wir kennen lernen, haben an dem Hofe der Koͤnigin Eliſabeth und ihres Nachfolgers eine bedeutende Stellung eingenommen, und die ver⸗ traute Freundſchaft zwiſchen dem Haupte der Familie und dem Prinzen von Wales fuͤhrt Verwickelun⸗ gen herbei, welche auf das ſonſt ungetruͤbte Familien⸗ gluͤck einen duſtern Schatten werfen, der ſich erſt ſpät zerſtreut. Ueber die Begebenheiten ſelbſt enthal⸗ ten wir uns jedes Berichts, und bemerken von ihnen nur, daß ſie ganz geeignet ſind, die Theilnahme der Leſer in hohem Grade in Anſpruch zu nehmen. Deſto angelegentlicher moͤchten wir die poetiſche Treff⸗ lichkeit des Werkes hervorheben. In der That ſind darin alle oben an Scott geruͤgten Fehler auf das gluͤcklichſte vermieden. Viele hochſt intereſſante hiſto⸗ riſche Momente treten uns zwar darin entgegen: das letzte Lebensjahr Jakobs I., der finnloſe Uebermuth ſeines Guͤnſtlings Buckingham, die Verhandlungen wegen der Vermählung des unglucklichen Prinzen


