Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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IX

ßem Erfolg gebrauchte Kunſtgriff, durch das geheim⸗ nißvolle Dunkel, darein er eine lockere Erfindung ſo lange als moͤglich zu huͤllen weiß, die Neugier des Leſers in Spannung zu erhalten, dient nur dazu, bei endlich erfolgter Entwickelung um ſo mehr das Gefuͤhl der Enttäuſchung hervorzurufen, indem der lange genäͤhrten Erwartung ſtatt einer wichtigen, weitgreifenden Kataſtrophe, zuletzt doch nichts darge⸗ boten wird, als die Vereinigung eines halbwuchſigen Liebespärchens, an dem ſich die großartigſten welt⸗ geſchichtlichen Bewegungen verkruͤmeln. Unſtreitig iſt der unmittelbare und weſentliche Stoff des Ro⸗ mans überhaupt das Leben der Familie, wie denn dies in der Romanen⸗Literatur ſtets durch die That anerkannt worden iſt. Wir erinnern nur an die älteren engliſchen Romane; und ſelbſt unſere verrufe⸗ nen deutſchen Familiengemälde ſind nicht darum ſo ge⸗ ringhaltig, weil ſie das Familienleben darſtellen, ſondern weil ſie es in ſeiner groͤßtmoͤglichſten Duͤrftigkeit auf⸗ faſſen, weil ſie die Poeſie darin ſuchen, es aus allem Zuſammenhang mit allgemeinen Intereſſen herauszu⸗ reißen, und ſeine ganze Energie auf die ungeſtorte Erhaltung einer iſolirten Exiſtenz hinzurichten; daher denn auch Armuth bei ihnen ein ſo wichtiges tragi⸗ ſches Motiv iſt, und dauerndes Familiengluͤck haupt⸗