Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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VIII

Walter Scott's geiſtreiche Weiſe, im Romane 3 Dichtung und geſchichtliche Wirklichteit geſchickt mit einander zu verweben, hat mit Recht die Theilnahme der Leſewelt in hohem Grade erregt, und wenn dieſe Theilnahme jetzt ſehr geſunken iſt, ſo mag dies wohl hauptſaͤchlich von den vielen Nachahmern Scottiſcher Manier herruͤhren, welche ohne das Talent des geiſt⸗ vollen Britten, doch alle ſeine Fehler aufgenommen haben. Solcher Fehler giebt es denn freilich auch viele. Jener breiten Detailmalerei nicht zu erwaͤh⸗ nen, welche, weit entfernt eine groͤßere Anſchaulich⸗ keit zu bewirken, den Leſer vielmehr nur ſeine Un⸗ faͤhigkeit empfinden läßt, alle die kleinlichen Elemente zu einem Geſammtbilde zu vereinen, ſei hier nur des großen Mißverhältniſſes gedacht, in welchem bei Scott die Dichtung zu dem gegebenen geſchichtlichen Stoffe ſteht. Nur zu ſehr in der That laͤßt der Dichter es uns merken, daß er ſelbſt ſich weit mehr fur das Hiſtoriſche) als fur ſeine eigene Schoͤpfung intereſſirt, und jemehr es ihm vermoͤge der Lebendig⸗ keit ſeiner Darſtellung gelingt, auch dem Leſer ein Intereſſe fur das Geſchichtliche einzufloßen, deſto duͤrf⸗ tiger muß dieſem der innerhalb mächtig hervortreten⸗ der Weltverhältniſſe ſich abſpinnende kleine Liebes⸗ roman erſcheinen. Ja ſelbſt der von Scott mit gro⸗

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