Zur dritten und vierten Wuflage.
Die neueſte Auflage dieſes deutſchen Dichterwerks, welches im Andenken gebildeter Leſer ſich forterhält und deſſen wiederholte Lektüre den Geiſtreichſten unter ihnen zum Bedürfniß geworden iſt, meint der Verleger nicht beſſer und würdiger einleiten zu können, als durch den Abdruck jener erſten Recen⸗ ſion, welche gleich damals erſchien, als das Werk noch kaum bekannt war, und als deren Verfaſſer Herr Braniß, Profeſſor der Philoſophie an der Univerſität Breslau, ſich unterzeichnet hat. Dieſem bleibt das Verdienſt, der Erſte geweſen zu ſein, der durch ſein tief begründetes Urtheil die hohe Bedeutung von Godwie⸗Caſtle anerkannte und klar entwickelte, den Autor, deſſen Name noch nicht einmal vermuthet werden konnte, freudigſt be⸗ grüßte und ihm jenen immergrünen Kranz, der nur Wenigen in dieſem Felde der Dichtung zu Theil geworden, zuerſt darreichte. Jene Beurtheilung, welche vor fünf Jahren, am 7. November 1836, erſchien, und hier als einleitendes Vorwort wieder abgedruckt iſt, wird denkenden Leſern gewiß eine werthvolle Beigabe ſein.


