Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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dieſes Denkmals übertragen hatte, auf den Schultheiß ſelbſt, und ſo zeigte ſich dieſer ihm jetzt freundlicher als je vorher. War doch auch, ſeit Amanda von Wildenfels in Nürnberg geweſen und Ulrich nun öfter als Ulrich von Wildenfels bei ſeinem ritterlichen Namen, denn bei ſeinen Steinmetznamen als Ulrich von Straßburg genannt worden war, ein Theil der Schranke gefallen, die ihn von den ſtolzenGeſchlech⸗ tern Nürnbergs ſchied, und hatten ſie ſich erinnert, daß Albertus Magnus, der Gründer der gothiſchen Baukunſt und der Bauhütten, ein gar großer und vornehmer Herr wie der erſte Baumeiſter ſeiner Zeit geweſen war, und daß manche ſeiner Schüler, in ſeinen Fußtapfen ihn nachfolgend, auch eine hohe Stufe er⸗ reichen könnten warum denn nicht dieſer Ulrich von Wildeufels, der ſchon einmal die Huld des Kai⸗ ſers empfangen?

Unter ſolchen Verhältniſſen konnten Iſolde und Ulrich ſich öfter ſehen und immer mehr erkennen, wie ſie für einander geſchaffen waren und immer feſter in dem Entſchluſſe werden, von keiner Macht der Erde ſich jemals trennen zu laſſen.

Anna und Amanda waren die vertrauten Be⸗ ſchützerinnen ihrer Liebe Pirkheimer und Dürer waren ſtillſchweigend mit in dieſem Bunde.

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