Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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vorragendſten an der ſonſt ſo edlen Charitas Pirk⸗

194 onderen heiligen Kunſtwerken hinterlaſſen, noch Pe⸗ ter Viſcher, der mit ſeinen Söhnen am Grabmal des Schutzpatrons von Nürnberg in St. Sebald ar⸗ beitete, waren Baubrüder, ſie waren verheiratet in den glücklichſten Ehen und Niemand achtete darum ihre Werke für geringer. So begreift man, daß es weder dem Anſehen der Bonbrüder ſelbſt, noch dem ihrer Kunſt ſchaden würde, wenn ſie nicht mehr in mönchiſcher Abgeſchloſſenheit lebten, ſondern auch das häusliche Glück genießen durften; da die meiſten Verhältniſſe ſich ja doch einmal anders ge⸗ ſtaltet hatten als in den alten Zeiten, in welchen dieſe Beſtimmung hervorgerufen worden. Da nun inmitten der Bauhütte ſelbſt ſich Stimmen für Ulrich erhoben hatten und ſeine Sache beim Maurerbof von Straßburg ſchwebte, ſo hatte ſich der Rath vollkom⸗ men beruhigt, daß dieſe Schrift in einer einheimiſchen Druckerei erſchienen war, und ſelbſt der Propſt Kreß ward wieder geſund, als er für jetzt wenigſtens noch Ulrich jene Schmach erſpart ſah, die er ſchon einmal erlebt hatte. Die Geiſtlichkeit ſelbſt fühlte ſich von

dieſenBedenken wenig berührt, und nur einzelne

Fanatiker unter ihnen wie unter den Banbrüdern und unter dem weiblichen Geſchlecht, wie ſich das am her⸗

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