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ſich abermals dort anmelden ließ und auch wieder im Hauſe des Schultheißen zu wohnen begehrte, obwohl er den Tod der Hausfrau erfahren hatte.
Ein neuer Triumph für die Nürnberger:
„Wer einmal nur in Nürnberg war, Der käm' gern wieder jedes Jahr!“
Das Sprüchlein bewährte ſich. Erſt war der Schenk ſchon fünf Jahre Biſchof geweſen, ehe er Nürn⸗ berg,— das doch die größte Stadt ſeiner Diözeſe war, wenn auch Bamberg der Biſchofsſitz,— eines Beſuches gewürdigt hatte, wodurch er den Rath und alle Patrizier ſchon ſehr verſtimmte— und nun kam er wieder! ſo hatte es ihm doch damals ſo gut gefal⸗ len! Schon damals hatte ſeine Leutſeligkeit und Milde, ſein ganzes, zugleich erhabenes und gemüthreiches Weſen ſelbſt Diejenigen für ſich eingenommen, die ihm gern gegrollt hätten, weil er Nürnberg ſo ſpät erſt berückſichtigte, um wie viel mehr mußte nicht das erſt der Fall ſein als er nun ſo unerwartet wieder kam und zu einem ſo wichtigen Feſttag.
Im Hauſe des Schultheißen gab es nun gar eine doppelte Feſtzeit. Anna feierte ihre Vermälung mit Wilhelm von Wolfſtein.
Der Rath von Rürnberg hatte gern die fried⸗ lichen und vortheilhaften Bedingungen angenommen,


