Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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den nicht die meine allein, ſondern die aller Bau⸗ brüder, die ſich mir angeſchloſſen, trotzdem daß noch ein drohendes Schwert über mir hängt!

Eurer Liebe gewiß und von dem Bewußtſein getragen, daß mein Beiſpiel auch Euern Brüdern und der Menſchheit zu nützen vermag, fühl' ich mich ſtark genug dies Schwert ſelbſt herabzureißen und zu zerbre⸗ chen! rief Iſolde mit begeiſtertem Blickgegen Himmel.

Und wie meint Ihr, daß Euer Vater zu ge⸗ winnen? fragte er nach zärtlichen Ergüſſen.

Ob zu gewinnen, weiß ich nicht, ſagte ſie ſeuf⸗ zend,doch weiß ich auch, daß er ſeinen Töchtern nie⸗ mals flucht!

So laßt uns noch bis auf die Entſcheidung des Maurerhofes warten, ſagte Ulrich,und einſtweilen noch Niemanden uns vertrauen als unſern Schweſtern.

Schon war der Abend hereingebrochen, als Beide wieder nach Nürnberg zurückkehrten.

XII.

Schluß.

Noch kein Jahr war vergangen, ſeitdem Georg III.,

Schenk von Limburg und Biſchof von Bamberg, gegen Nürnberg gekommen war, als er zum Neujahrsfeſt