Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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ſchieden für das Recht der Liebe gekämpft, daß man nicht anders glauben möchte, denn daß Ihr auch für Euch ſelbſt einen gleichen Kampf zu kämpfen entſchloſ⸗ ſen wäret und dann ſeid verſichert, daß Ihr auf meinen Beiſtand noch viel entſchiedener rechnen könnt, als in der Angelegenheit Eurer Schweſter ich trete damit denſelben nicht zu nahe, aber wer das Glück hat die Töchter des Schultheißen zu kennen, der weiß auch, daß die ſanfte Jungfrau Anna mehr zum ſtillen Dulden, die ſtolze Iſolde aber zum öffentlichen Han⸗ deln beſtimmt erſcheint.

Iſolde warf einen fragenden Blick auf ihn, als wolle ſie auf ſeiner Stirn den Sinn dieſer Worte ent⸗ räthſeln. Vielleicht zum erſten Male in ihrem Leben fehlte es ihr ſelbſt an Worten; eine peinliche Pauſe entſtand.

Vielleicht hätte dies Geſpräch noch eine bedenkliche Wendung genommen, wenn man nicht Amanda und Euphemia im Nebengemach hätte lachen hören.

Iſolde deutete darauf und ſagte:Erlaubt, daß ich mich zu den Damen begebe und Euere koſtbare Zeit nicht länger in Anſpruch nehme!

Ihm blieb nichts Anderes übrig als ihr die Thür zu öffnen und dabei nur zuzuflüſtern:Seid verſichert, daß ich auch bei dem entſcheidenſten Schritt auf Eurer

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