Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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ihm dieſe Angelegenheit an das Herz zu legenIch bin glücklich Euch dienen zu können! ſchloß er,und dabei nimmt mich nur Eines Wunder:Ihr ſelbſt bietet Alles auf, einem liebenden Paar zu ſeinem Glück zu verhelfen und doch haben ſowohl immer Euere Worte als Enuere Handlungen die Welt und nicht minder Euere Freunde glauben gemacht, daß Ihr die Liebe wie die Ehe in gleicher Weiſe gering achtet und nichts davon wiſſen möget. Wie ſoll ich mir das zu⸗ ſammenreimen?

Iſolde erröthete und ſenkte die langbewimperten Augenlider herab, den feuchten Glanz der Augen zu verbergen.So ſeht Ihr jetzt, wie ich mißverſtan⸗ den worden! entgegnete ſie ihm.

Er blickte ſie fragend an hätte Freund Dürer ihn doch vielleicht ihr verrathen? aber auf keinen Fall wollte er ſich ſelbſt ihr gegenüber etwas vergeben ja er wollte die Gelegenheit benutzen, ſie um jeden Preis zu der Ueberzeugung zu bringen, daß es ihm nie ernſtlich in den Sinn gekommen, ihr etwas Anderes als Freund ſein zu wollen, und daß er das Glick, von ihr geliebt zu werden, gern einem Andern, natür⸗ lich nur einem ſolchen, den er ſeiner Freundin für würdig hielt, gönnen wollte, darum ſagte er:Ihr habt allerdings im Intereſſe Eurer Schweſter ſo ent⸗