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er war ſeitdem von Gewiſſensbiſſen gequält, und ſchon kamen ihm jene Anfälle von Wahnſinn wieder, die er bereits gehabt hatte, als er Ulrich kennen gelernt.
Nun kamen noch die Erſchütterungen hinzu, die ihm Gerhaus bereitete. Sie klagte ſeinen Vater an und er mußte ihn verdammen— aber ſchon fühlte er ſich verfolgt von dem Geſpenſt ſeiner Mutter— es war der Wahnſinn, der ſeine Krallen nach ihm aus⸗ ſtreckte.
Nun mußte er Gerhaus zur Richtſtatt begleiten. Es war zum erſten Male in ſeinem Leben, das ſolch' ein trauriges Amt ihm ward— er ſah in ihr das Opfer ſeines Vaters— ſah dieſem Vater ſelbſt ſich
gegenüber— ſo hatte ſeine Seele ſchon ſo viel Qual⸗
volles empfunden, daß er kaum noch ein Gefühl hatte
bei der veränderten Situation auf dem Richtplatz. Am Abend hörte er, daß man das Haus ſeines
Vaters ſtürme— es trieb ihn auch dorthin— der
Wahnſinn bemächtigte ſich ſeiner vollſtändig, und ſo
geſchah durch ihn das Schreckliche.
5 Der Tod vereinigte Vater und Sohn zum erſten
kale.
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