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zweiflung getrieben— nicht gar weit von uns ſtand eine Fiſcherhütte— ein Fiſcher zog eben ſeine Netze davor auf— ihn fragt' ich, ob er ihr nicht einen Platz darin gönnen wollte, und vielleicht andere Sachen, bis die ihrigen getrocknet, denn ich hatte geſehen, daß die Hütte von Weib und Kind bewohnt war. Mitleidig nickte er und half mir die halb Bewußtloſe hinein⸗ ſchaffen, dann folgte er mir wieder hinaus, nachdem er ſie ſeinem Weibe übergeben hatte. Aber es dauerte nicht gar lange, da hörten wir ſie jämmerlich ſchreien und meinen Namen rufen.„Ihr habt mir einen ſchlech⸗ ten Dienſt erwieſen, wenn Ihr mich hier laſſen wollt— und daß ich nicht zehn Schritte gehen kann, fühl' ich in allen Gliedern.“ Soll ich Euch nicht zu Euern Vater ſchaffen? fragte ich.„Nur nicht zu ihm,“ ſchluchzte ſie,„er hat mich verſtoßen.“„Da hat er auch recht daran gethan,“ ſagte das Fiſcherweib und überhäufte ſie mit allen möglichen Schimpfnamen— ſie kannte die Storch von dem Fiſchhandel her, da ſie ihre Einkäufe hier machten.— Soll ich's dem Rathsherrn ſagen, daß er für Euch ſorge? fragt' ich, ſeinen Namen wollt' ich nicht nennen.„Bei dem,“ hohnlachte ſie,„würdet Ihr Euch ſchlechten Dank holen für Euere Mühe; laßt ihm und alle Leute den⸗ ken ich ſei todt!“ So geh' ich in den Siechkabel,“


