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ſagt' ich, und hole Leute, Euch da hinein zu tragen. „Aber ſeid barmherzig und tragt mich wieder in das Waſſer!“— Ich entſetzte mich wohl über ſolche Reden, wenn ich auch denen der Fiſcherfrau Einhalt zu thun ſuchte— endlich ſagt' ich, ſo wolle ich ſie in ein Kloſter bringen zu den barmherzigen Schweſtern oder in's Klarakloſter, und da ſie wieder nichts davon hören wollte, ſtieß ich ſie mit dem Fuße an, und winkte ihr, ſie möge nur zum Schein darauf eingehen bis ich andern Rath geſchafft, denn die Fiſcherleute erklärten, ſie litten ſie nur bis zur Nacht, dann würden ſie dem Gericht Anzeige machen oder ſie hinauswerfen, gleich⸗ viel was mit ihr würde—(ein Selbſtmörder war unehrlich, dem Geſetz verfallen, mochte der Selbſt⸗ mord nur verſucht oder vollendet ſein, Unehre brachte die Berührung mit ihnen; auch über die todten Kör⸗ per ward Gericht gehalten und an den Lebenden ward es natürlich vollzogen). D'rauf flüſterte ſie mir zu: wenn ich Jungfrau Iſolden von Weichsdorf von ihr ſagen könne, der werde damit gedient ſein, wenn ſie am Leben bliebe, und wenn ſie die einmal ſprechen könne, ſie werde ſchon einen Rath wiſſen— da habe ich den Fiſchersleuten verſprochen bis zur Nacht wie⸗ der zu kommen, ſie zu belohnen, wenn ſie reinen Mund hielten und Gerhaus von ihnen fortzubringen.“ 3*


