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ſich zu ſagen, daß er dieſe abſchlägige Antwort nicht erhalten haben würde, wenn nicht doch ein anderes Bild in Iſolden's Herzen gelebt hätte— er fand Nie⸗ manden in der Schaar der Nürnberger Patrizier und der auswärtigen Edelleute, die ſich um ſie bewegten— da plötzlich fiel ihm das Geſpräch ein, das er mit ihr geführt als der Schenk von Limburg da geweſen— wie ſie bei Ulrich's Namen erröthet war und doch be⸗ geiſtert von ihm geſprochen hatte— er ſann weiter nach, beobachtete mit ſeiner feinen Art— und ent⸗ deckte den Nebenbuhler. Aber er liebte, er ſchätzte ihn ſelbſt— er war edel genug, ſich nicht dadurch gegen ihn umſtimmen zu laſſen— ja er fühlte nun mehr Mitleid mit ihm als mit ſich ſelbſt, denn er mußte dieſe Liebe als eine hoffnungsloſe erkennen, als eine, die jedes der Liebenden, ſobald ſie ſich ihrer bewußt geworden, gleich einem Verbrechen niederkämpfen mußte. Was konnte nun Pirkheimer jetzt bei der Wendung ſagen, die dieſes Geſpräch ſo unerwartet genommen? War es nicht jetzt am beſten den Sturm, der in Ulrich entſtehen mußte, abzulenken auf die ſanf⸗ teren Empfindungen für ſeine Schweſter?
Jetzt erft ſprach er von dem Tode Wolfſtein's und dem Zweifel, ob der Vater oder der Sohn? und ob er


