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den Kaiſer zu vertheidigen.—„Mit den Reichsſtäd⸗ ten! Krief er im ſpottenden Tone.„Vielleicht dachte er eine Zeit lang wirklich daran— aber können denn die Reichsſtädte ſich jemals dauernd für etwas An⸗ deres begeiſtern als was ihrem Beutel Vortheil bringt? Die ſind am ärgerlichſten über die Geldforderungen des Kaiſers, und wenn ſie auch mit einigem Recht darüber grollen können, daß ſie bei den Reichsſteuern verhältnißmäßig viel höher als die andern Stände angeſetzt worden ſind, ſo hat das doch ſeinen guten Grund, denn eher noch bringt einmal ein Fürſt ein Opfer als ein Krämer, der beſieht ſich ſelbſt jeden Heller erſt zweimal, ehe er ihn ausgibt, und in den Reichsſtädten machte es faſt die meiſte Noth, die Reichs⸗ ſteuer, den gemeinen Pfennig, einzutreiben. Nicht die Fürſten allein, ſondern auch die Reichsſtädte ſind an der Erklärung Schuld, durch die es mit der Reichs⸗ verfaſſung wieder ſo ziemlich beim Alten gebliebeniſt. Wenn man ſich weigerte den gemeinen Pfennig zu bezahlen, iſt man wieder auf die Matrikel zurückge⸗ kommen“ die einzelnen Gebiete werden als ſolche nach ihrer Macht veranſchlagt— der Gedanke der Landes⸗ hoheit iſt wieder an die Stelle des Gedankens der Reichseinheit getreten. Auf das Reichsregiment ha⸗ ben die Stände, die Städte wie die Fürſten zugleich


