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am Hals mit goldenem Schloß zuſammengehalten, ſie vor jeder Zugluft ſchützte.
Ein Ritter aus des Biſchofs Gefolge, der ſich als Wilsko von Helffenburg ihr vorſtellte, führte ſie zur Tafel. Trotz dem, daß der Stiefmutter Augen hämiſch auf ihn ruhten, hatte ſie deſſen Arm doch ſchneller er⸗ griffen als den der Nürnberger Rathsherren, die gleichfalls um dieſe Ehre baten;— ſich entſchuldigend, ſagte ſie zu dieſen:„Verzeiht— es hieße das immer treu bewahrte Gaſtrecht unſeres Hauſes verletzen, wollte ich nicht den Wunſch dieſes edlen Ritters er⸗ füllen, der zum erſten Male unſere Schwelle betreten und ein Fremdling in unſerem Rürnberg iſt.
„O wir wiſſen ſchon was ſich geziemt“ ſagte Peter Harsdörfer, der eine dieſer Rathsherren, ein ſtattlicher Mann in den Vierzigen und gegenwär⸗ tig Witwer weßhalb Frau von Weichsdorf ihn be— günſtigte als möglichen Eidam durch eine ihrer Töch⸗ ler, die ſie nun gern um jeden Preis aus dem Hauſe gehabt hätte Harsdörfer, der auf dem Veilhof eine Pulvermühle beſaß und mit Pulver bedeutende Ge⸗ ſchäfte machte, hatte dadurch ein großes Vermögen erworben, war aber der Erſte ſeines Geſchlechtes, das bisher dem niedern Bürgerſtande angehörte, der zu Rath ging und dadurch ſeinen Namen den bevor⸗


