Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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oft, verdunkelt zu werden— ein Grund, de ſie frei⸗ lich nicht dagegen geltend machen konnte— ſondern ſie meinte auch, daß man die Mädchen mit beſonders neugierigen, wo nicht verächtlichen Blicken betrachten werde, die im Mechelndorfer Walde die Veranlaſſung zu neuem Streit zwiſchen der ritterlichen Nachbarſchaft und den Nürnbergern gegeben hätten, und in ſolchem Vorfall auf eine Art verwickelt wären, der ſie ſogar verdächtig mache, den Rittern geneigter zu ſein als den Bürgern— und dieſen Grund hob ſie auch bei ihrem Gemahl hervor.

Seit Jauernberg verhaftet und Wolfſtein ent flohen, war dieſe Sache in ein neues Stadium ge treten. Jetzt war es nicht mehr ein Handel, der, wenn auch auf Nürnberger Gebiet, ſich doch außerhalb der Ringmauern der Stadt begeben hatte, wo es immer erſt ſtreitig war, ob der Rath oder der Burggraf von Zollern in Kaiſers Namen Gericht zu hegen hatte und jetzt das Reichskammergericht ein Urtheil ſprechen ſollte— aber keines ſprach. Denn die meiſten Fürſten und Räthe, die ihm vorſtehen ſollten, waren in ihre Lande heimgereiſt, da ſie weder Diäten noch ſonſt eine

Vergütung vom Reiche erhielten, noch weniger aber

eine bewaffnete Macht zu ihrer Verfügung hatten, um nöthigenfalls die Beſchlüſſe und Urtheile auch zu

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