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war— er hatte es ſich ſchon kaum anders denken können, als daß ſie ihren Weg durch das Fenſter ge— nommen— aber wie hätte er je ein Wort davon ſagen mögen, wie eine Erklärung finden für etwas, das ihm ein vollſtändiges Räthſel? Er hatte es vergeſſen wol⸗ len— nun mußte er gerade jetzt und in ſo widerwär⸗ tiger Weiſe daran erinnert werden.
Er hatte Iſolde inzwiſchen mehrmals wieder ge— ſehen. Am Tage nach Jauernberg's Verhaftung und Wolfſtein's Flucht hatte ſie ſich mit Ulrich wieder wie in ſtillſchweigender Uebereinkunft in der Kapelle der Behaim zuſammengefunden, er hatte ihr Wolfſtein's Grüße für Anna gebracht und erzählt, wie der Her— gang in Wahrheit bei dieſem Vorfall geweſen war, den man ihr ſogleich, aber mit den größten Entſtellun⸗ gen hinterbracht hatte. Er verſprach ihr feierlich, daß, wenn dieſe Sache zur Unterſuchung und Verhandlung ommen ſollte, er nicht dulden würde, daß man auch hierbei noch eine Schuld auf Wolfſtein wälze, da er durchaus unſchuldig ſei. Dann hatten ſie ſich noch zu⸗ weilen, wenn auch ferner, geſehen— aber in Beiden war das Bewußtſein eines geheimen Einverſtändniſſes, das ſelbſt einer flüchtigen Begegnung einen höheren Werth, eine beſondere Bedeutung verlieh.
Aus den Erinnerungen, in die er verſank, weckte


