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mich, dann werde ich vafür ſorgen, daß Euer from⸗ mes Verlangen dem Biſchof kund werde oder daß Ihr es ſelbſt ihm vortragen dürfet!“
„Wie wagſt du ſo Etwas zu unternehmen?“ fragte Erhard, der neben Ulrich ging, faſt betrof⸗ fen ſeinen Kameraden.
„Nun,“ antwortete dieſer,„war es nicht das beſte Mittel die widerwärtige Störung zu beendi⸗ gen? Der Nachrichter iſt in jenem Seitengäßlein ver⸗ ſchwunden und die Menge ſtrömt ungehemmt weiter, ohne ſich mehr um ihn zu kümmern!“
„Aber dafür kümmert ſie ſich um dich!“ flüſterte Erhard weiter,„und wundert ſich über den Baubru⸗ der, der ſich zum Fürſprecher des Nachrichters ma⸗ chen will.“
„Es iſt ein ſcheußlich' Handwerk, das er treibt,“ verſetzte Ulrich,„aber wie es vom Vater auf den Sohn vererbt, ſo mag es auch auf dieſen gekom⸗ men ſein— was blieb ihm Anderes übrig, da ja der Fluch, der auf dem Vater ruht, ſich auch den Kin⸗ dern mittheilt? Und was iſt er denn Schlimmeres, als ein Werkzeug der ſtrafenden Gerechtigkeit? Selbſt willenlos, thut er ja nur, was dieſe befiehlt! Wenn die, ſo zu Gericht ſitzen, den Mord befehlen und anordnen, ſo mögen ſie auch den nicht von ſich ſto⸗


