Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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im Namen des Rathes zu, daß er ſich entfernen möge und ſich nicht länger erfrechen, durch ſein Erſcheinen die Feierlichkeit zu ſtören und zu entweihen.

Er bog zwar in die nächſte Gaſſe ein, in die man ihm bedeutete ſich zurückzuziehen, aber er rief trotzig mit ſeiner Stentorſtimme:

Ehe Ihr es wagt alſo mit mir zu reden, hättet Ihr billig erſt fragen ſollen, warum ich hier bin Denn ich bin nicht gleich Euch gekommen, nur um zu gaffen oder neue Kleider zur Schau zu tragen, ſon dern weil ich ein Anliegen an den hochwürdigen Bi ſchof habe. Er ſoll mir erlauben, in der Faſtenzeit gleich andern Chriſtenkindern mit zum heiligen Abend mahl zu gehen und wenn Ihr Alle ſo gottvergeſ⸗ ſen ſeid mir zu verwehren ſolch' Geſuch vor ihn zu bringen, ſo weiß ich nicht wer mehr aller Ehren baar iſt der Henker oder Ihr!

Die Baubrüder zogen eben jetzt an der Stelle vorüber, wo dieſe Sceue ſtattfand, und Ulrich, der zunächſt an der Seite ging, an welcher der Nachrich⸗ ter ſtand, antwortete laut, ſich zu ihm wendend:

Wenn Ihr thut, wie Euch dieſe geheißen(auf die Stadtknechte deutend),ſo werden ſie auch Euer Geſuch vor den Rath und den Biſchof bringen und fulls ſie es unterlaſſen ſollten, ſo verlaßt Euch auf