Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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nur vorwärts zu drängen, borſt auf einmal das Pu⸗ blikum nach zwei Seiten auseinander.

In dem frei gewordenen Raum ſtand Gerhaus Storch und ihr gegenüber ein Mann von athletiſchem Körperbau in dunkler Tracht und einem braunen Mantel, der ihn ganz eingehülit hatte, aber im Ge dränge nur noch loſe auf ſeiner Achſel hängen geblie ben war. Ebenſo war der breitkrämpige ſpitzzulau⸗ fende Hut von ſeinem Haupte gefallen, den er vorhin tief in's Geſicht gedrückt getragen hatte und zeigte ſcharfgeprägte Züge von kühnem entſchiedenem Aus⸗ druck; kurze ſchwarze Locken und ein ſchwarzgekräuſel ter Bart umgaben ſein Geſicht, das durch ſeine Fri ſche und ſtechenden Feueraugen von einer gewiſſen rohen Schönheit war, die aber allerdings mehr Er⸗ ſchreckendes als Anziehendes hatte Sie war gewiſſer⸗ maßen in derſelben Art wie die der ſchönen Gerhaus, die nur finnliche Männer reizen oder zum Modell einer Bachantin oder Furie dienen konnte. So ſtand ſie auch jetzt mit dem ausgeſtreckten Arm, der auf den Fremden zeigte, ihm gegenüber dabei war ſie ziem⸗ lich auffallend gekleidet in ſchwarze Wolle mit rothen Streifen am Saum des Rockes und der Aermel, einen hohen Sturz auf den ſchwarzen Zöpfen ſie wieder⸗