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geſagt und nur ſeiner letzten Bitte Gewähr verſpro⸗ chen, daß er ſich nächſten Sonntag oder nach jedem Feierabend bei mir eine Nachricht über die heutige Unterredung holen kann oder was Euch ſonſt belieben ſollte mir anzuvertrauen— meiner Verſchwiegenheit ſei er gewiß— wie Ihr es ſeid!“
Obwohl der Ton, in dem er dies ſagte, voll Ach⸗ tung und Ergebenheit klang, ſo lag doch auch etwas kalt Abweiſendes darin, wodurch ſich Iſolde zu der haſtigen Erklärung gedrungen fühlte:„Meinet nicht, daß ich ſo ſehr die Heiligkeit Eures Berufes und das auf ein höchſtes Ziel gerichtete Streben Eures Weſens verkennen konnte, daß ich Euch eine Boten⸗ oder Zwiſchenträger⸗Rolle aufbürden möchte, wie es Wolf⸗ ſtein ſcheint gewillt zu ſein— und wenn ich jetzt vor Euch mit ſonderbarer Zudringlichkeit erſchien— ſo möcht ich, Ihr könntet, um mich richtig zu beurthei⸗ len, Euch vorſtellen, wie der tiefſte Gram einer todt⸗ kranken Schweſter doppelt am Herzen der andern Schweſter nagt, daß ſie um jeden Preis ihn lindern möchte— ſieht man aber kein Mittel dazu, ſo faßt man nach der einzigen Hand die man erreichen kann und von deren Reinheit man überzeugt iſt, daß ſie nie zu einem unreinen Zweck ſich brauchen laſſe,“— ihre Augen gläuzten dabei feucht von Thränen—


