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mit Enterbung und Fluch, wenn der Sohn eine An⸗ dere freien wolle, er erklärt nie dazu ſeine Einwilli⸗ gung zu geben; noch mehr, er erklärt das Mädchen in jeder Weiſe zu verfolgen, ihren Ruf, ihr ganzes Le⸗ ben zu vergiften, das es wagen könne den Sohn zu einem Treubruch zu verleiten— ſo ſagte er, weil für den Vater die Verlobung ſeines Sohnes mit der ihm von Kindheit auf beſtimmten Braut als ein unzer⸗ reißbares Band gegolten. Der Ritter aber will in Treue feſthalten an Anna— und hofft von der Zeit und der Treue liebender Herzen noch eine günſtige Löſung. Jetzt aber ſei er von Laurern umſtellt, die den etwaigen Gegenſtand einer geheimen Liebe ent⸗ decken ſollten— und um den Vater nicht auf die rich⸗ tige Spur kommen zu laſſen, vermied er bei der Rückkehr Nürnberg und zumeiſt das Haus des Schul⸗ theißen— viele Verſuche, Eurer Schweſter zu begeg⸗ nen oder ihr ein Zeichen zu ſenden, mißlangen ihm — bis endlich Eines doch gelang. An den„Buchen⸗ klingen“ hoffte er ihr Alles erklären zu können. Aus dem Jagdgefolge wollte er dorthin ſich ſtehlen und wenn man ihn vermißte, konnte er ſich leicht mit der Verfolgung eines Edelwildes entſchuldigen. Da mußte für ihn das Allerwiderwärtigſte geſchehen— ſein Va⸗ ter ordnete wider Fug und Herkommen an, daß an


