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hin,„in das Haus eines Plattners wiſſen ſich Ritter wie Knappen, Rathsherren wie Bürger Behelfe zu machen— warnt ſein Töchterlein vor ihren Liebhabern und vor Euern Feinden.“
„Gerhaus— was wißt Ihr, was wollt Ihr ſa gen?“ rief Georg, indem er ganz nahe zu ihr trat.
Sie faßte ſeine Hand und beugte ſich zu ihm, daß ſie dicht in ſein Ohr ſagen konnte:„Ich mein' es gut mit Euch und Irma, vertraut mir— und ich werde Euch nützen können— wir werden uns hier noch wie⸗ derſehen.“
In dieſem Augenblick trat Frau Dürer ein— ihr Gatte folgte ihr. Sie hörte die letzten Worte, und der Stellung der Beiden nach, wie der Aufregung, in der ſich Beide befanden, konnte ſie nicht Anderes glauben, als daß ſie hier eine zärtliche Scene ſtörte.
„So alſo geht es hier zu?“ rief ſie entrüſtet,„das
habe ich mir gleich gedacht. Ich leide dieſe Perſon nicht mehr. Ich habe es gleich geſagt, ein ehrbares Frauen⸗ zimmer läßt ſich nicht in einem ſolchen Aufzug ſehen, du haſt umſonſt verſucht, ſie mir als keine gewöhnliche Dirne zu ſchildern! Den naſeweiſen Jungen da ver⸗ führt ſie und wie es mit dir und ihr ſtehen mag—“
Gerhaus ſprang auf— jetzt glich ſie wieder ganz einer raſenden Mänade.
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