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außerdem,“ ſchloß er,„wenn du vielleicht nur mit Schimpf und Schande beladen zu mir zurückkehren willſt, werde ich dir meine Thür verſchließen. Ich wollte, du wäreſt freundlicher mit den Männern ge⸗ weſen als du warſt— aber daß du mich um Eines willen verläßt— das kann ich nur zugeben, wenn ein dauernder Gewinn daraus erwächſt.“
Gerhaus war es überdrüßig, dem gewiſſenloſen Vater mit Gegenvorſtellungen zu antworten, zu denen ſie, ſeinen veränderlichen Anſichten gegenüber, berechtigt geweſen wäre. Sie ſchwieg und legte ſich ſchlafen— zum letzten Male an ihrem heimiſchen Herd.
Erſt am folgenden Nachmittag hatte ſie verſpro⸗ chen zu Löffelholz zu kommen. Am Morgen hatte ſie noch eine Sitzung bei Meiſter Dürer— davon wollte ſie dem Rathsherrn Nichts wiſſen laſſen.
Wie gewohnt, ſaß der Meiſter ſchon in voller Ar⸗ beit an der Staffelei, als ſie eintrat.
„Es iſt heute das letzte Mal, daß ich Eure Gefäl⸗ ligkeit in Anſpruch nehme,“ ſagte er ſanft,„ich habe nur die allerletzte Hand noch anzulegen— aber Ihr blickt ja heute gar nicht ſo kühn und feurig, wie ich an Euch gewohnt bin,“ fügte er hinzu, als er ſah, wie ſie bei ſeinen Worten erbleichte und etwas wie eine Thräne ihre Augen trübte.


