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Hausſtandes mit Achtung begegnet würde— ſo wäre das etwas Anderes.“ „Närrchen!“ ſagte der Rathsherr, wo ich Reſpekt verlange, da weiß ich ihn auch zu erlangen.“ „Aber das Krämlein und die Fiſche? mein ganzes Geſchäft?“ warf der Händler erſchrocken ein,„wie kann ich mein einziges Kind fortgeben! Ihr werdet doch erlauben, daß ſie wenigſtens an den Markttagen mich nicht verläßt?“
Der Rathsherr lachte:„Abwechſelnd Euch die Kunden in Euer ſtinkendes Geſchäft zu locken, dann bei mir zu ſein und von meiner Umgebung Reſpekt zu fordern— das wäre doch zu viel verlangt. Was Ihr einbüßt, werd' ich Euch ſchon erſetzen. Wir ſind alſo in Richtigkeit— Du kommſt morgen?“
Sie gab ihm die Hand und ſagte mit plötzlich zit— ternder Stimme:„Morgen— aber ſobald Ihr Euer Verſprechen nicht haltet, gehe ich wieder.“
„Schon gut, ſchon gut!“ antwortete er nachläſſig und verabſchiedete ſich mit einer letzten Umarmung.
Als der Rathsherr fort war, gab es noch eine lange Auseinanderſetzung zwiſchen Vater und Tochter, in der Erſterer allerlei plumpe Rathſchläge gab, wie es Gerhaus anfangen ſolle, die Gunſt des Rathsherrn zu befeſtigen und ihn zur Ehe zu vermögen.„Denn


