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chelnd unter's Kinn und hob ihren Kopf zu ſich em⸗ por, indem er ihr bedeutungsvoll lächelnd in das Geſicht ſchaute.
Der Fiſchhändler, der vorhin doch ſein Kind ſo ruhig den wenig ſittſamen Liebkoſungen des Raths⸗ herrn überlaſſen und beide Theile dazu viel eher er⸗ muntert als gehindert hatte— er, der ſich in allen
Stücken für den gehorſamſten Diener erklärte und
ſeiner Tochter zu zürnen ſchien, daß ſie nicht gleich ieden Vorſchlag des Rathsherrn annahm— er war ietzt auf einmal ſtill und bedenklich geworden. Er war immer in Gerhaus gedrungen, Herrn Löffelhol; „feſtzuhalten“— und jetzt hörte er deſſen ſehr ent⸗ ſchiedenen Antrag mit Schrecken und Zagen. Der Spekulant berechnete was wohl mehr eintragen würde: wenn ſeine Tochter dem Einen gehörte oder eine Verlockung blieb für Viele. Er hatte Beides zu vereinigen gedacht— und nun ärgerte es ihn, daß es zu einer Entſcheidung kommen ſollte. Würde nicht ſein Fiſchkrämlein unter der Barfüßerbrücke die beſte Kundſchaft verlieren, wenn die ſchöne Gerhaus nicht mehr darin zu finden wäre? Was würde das Bild noch nützen, das Meiſter Dürer malte, wenn das Original in der Wohnung des Rathsherrn ver⸗ ſchwände? Vielleicht freilich fiel da, wo Gerhaus


