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ſchaft, du wirſt wenig mehr zu thun haben, als dich zu putzen und mich zu unterhalten, wenn auch in die⸗ ſer widerwärtigen Jahreszeit das Zipperlein plagt und ich nicht ausgehen kann. Sieh, ich habe dir ſchon etwas mitgebracht.“ Er zog ein von Glasperlen zier⸗ lich geſchnürtes Halsband hervor und befeſtigte es um ihren bloßen Hals.
Sie betrachtete dies und ſich ſelbſt jetzt allerdings 1 mit einigem Wohlgefallen, ſagte aber:„Und in Kur⸗ zem werdet Ihr Euch verheiraten und ich würde wie⸗ der meiner Wege gehen können— dies Herzeleid will ich mir lieber erſparen.“
„Närrchen!“ antwortete er,„das Heiraten iſt mir ganz und gar vergangen, ſeit ich ja durch dich ſelbſt von der kleinen Schultheißentochter erfahren, daß auch dies als fromm und unſchuldig ausgegebene Geſchöpf heimliche Zuſammenkünfte mit verrufenen Rittern hat,— die habe ich aufgegeben und mit ihr Alle, da wohl keine mehr taugen wird als dieſe kleine Heuchlerin— denn bei den ſchöneren und älteren Frauenzimmern habe ich ſchon noch viel ſchlimmere Erfahrungen gemacht— da ſei alſo unbeſorgt— und fiele mir das Heiraten ja noch ein— nun, dann kann man ja nicht wiſſen, was mir noch einfällt— und was geſchieht!“ Dabei griff er Gerhaus ſtrei⸗
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