Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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da unten ſtehen zu bleiben— auch nicht der ſchönen Gerhaus zu gefallen!“ fügte er hinzu, indem er ſie küßte und ihr Halstuch zurückſchob.

Sie ließ ſich Alles gefallen ohne doch einen zärt⸗ lichen Blick oder ein freundliches Wort für ihn zu haben und er fuhr zu plaudern fort:„Euere Fiſche verbreiten allerdings keine Balſamdüfte und auch in den Gemächern meiner Junggeſellenwirthſchaft wür⸗ den wir uns wohler befinden als in dieſem verdumpf⸗ ten Erdgeſchoß. Werdet Ihr Euch nicht einmal ent⸗ ſchließen zu kommen— wie ich ſo oft zu Euch gekom⸗ men bin?“

Gerhaus ſchwieg und blickte trotzig vor ſich hin. Ihr Vater aber nickte zuſtimmend, indem er ſagte: „Ihr wißt, ich war immer eines wohledlen Rathes getreueſter Diener!“

„Aber ich bin keine Dienerin!“ ſagte Gerhaus und machte ſich von Löffelholz los.

„Das ſollſt du auch gar nicht ſein,“ ſagte dieſer mit begütigender Schmeichel ei,„ſondern der ſchönſte Schatz, den ich je beſeſſen. Ich denke, du kannſt dir dieſe Erklärung zur Ehre anrechnen, denn ich habe immer einen guten Geſchmack gehabt und zu klein war die Zahl Derer auch nicht, die ſich ſo von mir nennen ließen. Komm in mein Haus und führe meine Wirth⸗

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