Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Eingetretene Gerhaus mit ſeinem Arm umſchlang und vertraulich in die dunkle Wange knipp.

„Das iſt ja ein unerwarteter Beſuch!“ ſagte dieſe und ohne ſich ſeinen Liebkoſungen zu entziehen, erwi⸗ derte ſie doch dieſelben nicht.

Der Rathsherr warf ſeinen Mantel ab und ließ ſich auf den Schemel am Fenſter nieder, auf dem Ger⸗ haus vorhin geſeſſen hatte, und indem er ſie auf ſei⸗ nen Schvoß zog, ſagte er:„Du mußt dir dieſen Platz ſchon gefallen laſſen, denn mir ſcheint, daß kein ande⸗ rer vorhanden iſt, wenn wir dem Vater den ſei⸗ nen laſſen wollen— und er iſt es auch ſo ganz zu⸗ frieden?“

„Gewiß, gewiß,“ antwortete der Händler unter⸗ thänig.„Indeß wäre es vielleicht um Eurer eigenen Würde willen beſſer, wenn Ihr Euch nicht zu nah'am Fenſter ſehen ließet!“

Der Rathsherr warf einen verächtlichen Blick auf das aus kleinen runden Scheiben zuſammengeſetzte Fenſter, an den manche derſelben durch Papier und Holz vertreten und auch die darin befindlichen durch Staub und angeſpritzte Fiſchlauge verdunkelt waren. „Das müßten freilich Falkenaugen ſein, die da hin⸗ durch ſehen könnten— dazu ſchlagen noch Regen und Schnee ans Fenſter, daß Niemand Luſt haben wird

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