Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Schleppkleides, bas eiligen Schritten folgte, das Knar⸗ ren und Zuſchlagen einer entgegengeſetzten Thür und dann ein„Herein!“ von der verdrießlichſten Stimme des Propſtes.

Wie freudig wäre vorhin Ulrich dem Propſt ent⸗ gegengeſtürmt, hätte er ihn gleich begrüßen können, als er ankam, und hoffend und zweifelnd ſich ſelbſt fragte; ob er ihn noch am Leben finden werde oder nicht,— jetzt war dieſe höhere Gefühlswallung ſchon dahin, da er ſchon ſeit einigen Minuten über ſeinen Zweifel beruhigt war, den Propſt wiedergeſehen hatte und an ſeiner Seite— einen Engel oder einen Dä⸗ mon? eines von Beiden war ihm ſelbſt dieſe Erſchei⸗ nung. Als er jetzt eintrat in das große gewölbte Gemach, blieb er beſcheiden an der Thür ſtehen und ſagte: „Gott grüß Euch, hochwürdiger Herr!“ indeß ſeine Blicke rings umherſchweiften und erſt dann, als ſie Niemand weiter im Zimmer fanden, auf dem Propſt haften blieben, der faſt athemlos mit erhitztem Geſicht hinter einem verſchobenen Lehnſtuhl ſtand und den eintretenden Baubruder mit ärgerlichen Blicken maß, ehe er ſeinen Gruß erwiderte.

Ulrich trat etwas näher und ſagte„Mein erſter Einkehr in Nürnberg mußte in dieſes Haus ſein, um

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