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hervor, drang damit auf Eliſabeth ein, die arglos auf die Thür zugegangen war, ſtieß es in ihre weiße Bruſt und rief:
„Du entgehſt Deinem Schickſal nicht!“
„Streitberg!“ rief ſie außer ſich und ſtürzte auf den Teppich nieder.
Es war ein Augenblick, und wenn auch in demſel⸗ ben noch die drei Männer zu Hilfe ſprangen, die alle unbewaffnet waren— denn Ulrich wollte nicht das Schwert wieder tragen, das man ihm in der Bauhütte abgenom⸗ men,— ſo war es doch zu ſpät— zu ſpät ſogar einen andern Eindringenden abzuhalten, der Streitberg nach⸗ ſtürzte und dieſen mit einem Wehgeſchrei, ehe er ſich deſſen verſah, mit ſeinem Schwert durchbohrte.
„Amadeus!“ rief Konrad, den Mönch in der ritter⸗ lichen Tracht erkennend, indeß Martin und Ulrich ſich über Eliſabeth neigten und ſie auf das Sopha hoben. Sie war ohnmächtig, aber ſie lebte noch; Martin drückte ihr Tuch in die tiefe Wunde, Ulrich rief nach den Leu⸗ ten, die ſchon von dem Lärm gelockt herbei kamen; ſie liefen nach dem Bader und Doctor. Zwei Diener ſchafften Streitberg in ein Nebengemach. Eine Dienerin ſagte, daß ſie den zudringlichen Bettler vergeblich habe abweiſen wollen, er habe ſich durch die Thür gedrängt und ſie einen Treppenabſatz hinabgeworfen.—


