Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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fen an Geld dazu aus dem Vermächtniß Eures Vaters, meines ſeligen Gemahls, ſoll es Euch nicht fehlen.

Konrad drückte begeiſtert und Freudenthränen wei⸗ nend Eliſabeth's Hand an ſeine Lippen und rief:Ihr ſeid eine Heilige, die Todte zu erwecken vermag denn mir iſt, als habe ich im Grabe gelegen und Ihr wecktet mich zu neuem Leben!

Geh't dort hinein zu meinem Bruder, ſagte ſie auf das Chörlein deutend,er wird das Fernere mit Euch beſprechen.

Konrad gehorchte, die Glasthür des Chörleins zog er hinter ſich zu.

Ihr wolltet meinen Dank verſchmähen, hohe Frau, ſagte Ulrich erglühend,dennoch ertrug ich's nicht; ich mußte Euch wenigſtens ſagen, daß ich täglich für Euch bete, nicht nur mit den Lippen, noch nur mit meinem Herzen, ſondern daß ich Euch beten will mit meiner ganzen Kunſt und Euch danken in meinen Werken!

Sie gab ihm die Hand und ſagte mit ſanfter Stimme:Ich wollte, ich dürfte ſprechen wie ihr! Wohl Euch, daß Ihr Eure Empfindungen im Stein verewigen könnt und ſie zu Kunſtwerken verklären, an denen Ihr ſelbſt Euch erheben und läutern dürft und Tauſende, die nach Euch kommen.

Vielleicht iſt dies das Schönere, vielleicht auch das