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ſeinen Ohren das Wort, das ihn verdammte, am leben⸗ digſten geblieben:„Ich habe keinen Theil an Dir!“ Die Baubrüder hatten es alle geſprochen— auch Hiero⸗ nymus!— Von der Frinnerung daran noch einmal ge⸗ foltert, rief Ulrich:
„So hatte Keiner Theil an mir— und Niemand nahm ihn— kein einziges Weſen unter Allen, für die ich ſelbſt gern mein Leben eingeſetzt hätte, hatte etwas Anderes als Schmach für den Ausgeſtoßenen!“
Da dachte der Propſt nicht mehr daran, das ihm anvertraute Geheimniß zu bewahren; er gab es preis, um Ulrich's Glauben an die Menſchen zu retten.„Eines ausgenommen,“ ſagte er,„oder auch zwei, wenn Du willſt— Eliſabeth Scheurl und König Mar.“
Urich fuhr empor und der Propſt erzählte ihm Alles.
Nach ſeiner Freilaſſung wohnte Ulrich bei dem Propſt und wartete bei dem Gottesjunker, bis man ihn wieder in die Hütte berufen würde; ſo lange wollte er ſich auch nicht in den Straßen von Nürnberg ſehen laſſen. Aber da er einmal allein war, überwältigte ihn ſein Gefühl— er konnte es nicht ertragen, zu wiſſen, daß Eliſabeth ſeine Retterin, ohne ihr danken zu dürfen. Sie, das ein⸗ zige Weſen, das an ihn geglaubt und für ihn gehandelt, ſie mußte er wiederſehen, ihr danken, und ſei es nur mit einem einzigen Wort; das war nicht wider ſein Ge⸗


