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ſchönſten und freieſten Bunde, der zu ſeiner Zeit beſtand, aus einem kunſtgeweihten Leben war er ausgeſtoßen worden, nur um eines blinden Vorurtheils Willen— und ſterben ſollte er für eine That, zu der ſein Gewiſſen und natürliches Gefühl ihn gedrängt. Das war es, warum er nur bitter lächelte und nicht frendig, da ihm das To⸗ desurtheil verkündet ward.
Aber es konnte noch nicht ſogleich vollzogen wer⸗ den, denn die Schöppen vom Nürnberger Stadtgericht bedurſten ſeiner als Zeugen im Prozeſſe wider die Ju⸗ den.—
Der Rath von Nürnberg trachtete demnach eine Ge⸗ legenheit zu ergreifen, ſich der Jnden für immer zu ent⸗ ledigen. Konnte zu den vielen Anklagen, welche gegen ſie vorlagen, ſich nun auch noch die geſellen, mit den Raub⸗ rittern geheime Verbindungen unterhalten zu haben, ſo hoffte der Rath endlich vom Kaiſer die Erlaubniß zu er⸗ halten, die Juden ganz und für immer aus der Stadt zu vertreiben. Es durſte daher nichts verſäumt werden, neue Schuldbeweiſe gegen ſie vorzubringen, und dazu ſollte nun auch Ulrich mithelfen. Denn Martin Behaim, der von Fliſabeth erfahren, daß ſie Ulrich's Kunde die Ret⸗ tung ſeiner Schätze verdanke, wollte ſich ihm dankbar er⸗ zeigen, und hatte ihn als den Uiberbringer des Vogels genannt. Es war wichtig von ihm zu erfahren, wie er
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