Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Alles, antwortete der Bote.

Nun das muß ich ſagen! rief Martin Behaim, ich denke, der von Kaiſer Friedrich auf acht Jahre ge⸗ ſtiftete Landfriede iſt ernenert worden, der ſchwäbiſche Bund wie die Löwler und die Reichsſtädte wachen ſorg⸗ fältig, daß er gehalten werde, und indeß ich mein Gut von den neuentdeckten Inſeln, dem Kap der guten Hoff⸗ nung über die weite See, dann durch die ganze pyre⸗ näiſche Halbinſel und Frankreich glücklich hereingebracht in's deutſche Reich und in ihm bis vor die Thore der friedlichſten Reichsſtadt wird es auf ihrem Gebiete mir noch geraubt! Das freilich ließ ich mir nicht träumen, daß es noch alſo zugehe im heiligen römiſchen Reich; indem man von dem neuen römiſchen Könige große Dinge und Wunderthaten erwartet, geht es im Innern des Reichs ſchlimmer zu, als bei den Nationen des Si⸗ dens, die ſich nicht ſolcher Vildung und Geſittung rüh⸗ men und ſich noch mit dem heißblütigen Charakter des Südländers entſchuldigen können. Wie hab' ich mich oft in die Heimath geſehnt, nach biederer deutſcher Art und nun empfängt ſie mich ſo! Mir ſcheint, als ſei hier eine bodenloſe eoſten unter die Menſchen gekommen. Das Gute hat es, daß ich nun wohl das Paterland nicht überſchätzen und auch in der Ferne von Heimweh geheilt ſein werde.