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„Wir müſſen dieſe Sachen wieder haben!“ rief Herr Scheurl, und auch Georg ſtimmte bei, daß der Rath von Nürnberg den Schimpf nicht könne auf ſich ſitzen laſſen, daß ein Behaim, der nach zwölf Jahren zurückkehre, mit dem Ritterkreuz des portugieſiſchen Königs geſchmückt, der ſeiner Vaterſtadt und ſeinen Landsleuten ſo viel Ehre ge⸗ macht, ſo um ſein Reiſegut betrogen dürfe.
„Gott ſei Dank,“ ſagte Martin,„daß ich wenig⸗ ſtens meine Inſtrumente, Karten und Pläne bei mir be⸗ hielt; ihr Verluſt wäre mir unerſetzlich geweſen. Was ich da mitgebracht und was man geraubt, das habe nicht ich ſo wohl verloren, als Ihr und der Rath von Nürn⸗ berg; denn es waren meiſt Gegenſtände ſeltſamer Art von meinen Entdeckungsreiſen, dergleichen man hier noch nicht geſehen, und ich darum Euch und dem Rath, der ganzen Stadt zu Nutz und Letze mitgebracht und ge⸗ ſchenkt hätte.“
„Eben das,“ ſagte Georg,„daß es noch nie ge⸗ ſehene Gegenſtände ſind, muß zur Entdeckung der Thäter und Wiederhabhaftwerdung jener führen.“
„Wir wollen ſogleich das Nöthige anordnen bei dem Rath,“ ſagte Scheurl, ſich wichtig und geſchäſtig zeigend.
„Zum Glück,“ ſagte Martin,„habe ich eine Abſchrift des Verzeichniſſes zur Vergleichung, die mögt Ihr ein⸗


