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und darum kam uns die Dunkelheit über den Hals, als wir noch im Reichsforſt waren, indeß wir gemeint hatten, wir könnten vor Nacht in Nürnberg ſein. Nun ging es immer langſamer mit uns vorwärts. Da brach plötzlich ein bewafſneter Haufe durch den Wald und überfiel uns. Meint nicht, daß wir uns nicht tapfer gewehrt— es gab Todte und Verwundete auf beiden Seiten. Aber ſie über⸗ wältigten uns— wir mußten fliehen— ſie waren uns weit überlegen— der Wagen ſammt den Pferden und Waaren fiel in die Hände dieſer Straßenräuber und Ritter. Ich meine die Beiden in ihnen erkannt zu haben, die am Mittag mit uns ſprachen, obwohl ſie jetzt die Viſiren geſchloſſen hatten; denn ſie wußten auch, an wen unſere Sendung ging, und Einer ſagte: Wenn die Affen für Eliſabeth Behaim geweſen, ſo ſag't ihr, ſie brauche keinen, da ſie ſich ſchon ſeit zwei Jahren einen angeſchafft.“ Eliſabeth erröthete und trat zurück; ſie verſtand nur zu gut die dreiſte Anſpielung auf ihren Gatten, die der Bote in ſeiner Dummheit getreulich wieder berichtete, und die alſo doch auf Raubritter ihrer Bekanntſchaft ſchließen ließ— und ſie nahm ſich vor, ſobald ſie den Boten allein ſprechen könne, ſich eine genaue Beſchreibung der Ritter geben zu laſſen, indeß Martin, mit den Füßen ſtampfend, zornig fragte: „Alſo iſt wirklich Alles in ihre Hände geſallen?“


