Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Meine indianiſchen Raben! rief Martin.Eliſa⸗ beth, ich hatte Dir ſie mitgebracht, da ich weiß, wie Du über ſolche Dinge Dich freuſt! Wo ſind ſie? es ſind meine Sachen! es braucht keiner weitern Beſchreibung wo ſind ſie hingekommen?

Der Bote zuckte die Achſeln.Wegen dem Viehzeug mußten wir öfterer einkehren, ihm friſches Waſſer zum Saufen zu geben, wie uns geboten war. Uiberall, wo es geſchah, liefen die Leute zuſammen, die gerade in der Nähe waren, die abſonderlichen Thiere zu ſehen, Land⸗ oder Stadtvolk, Ritter oder Knappen, was gerade auf den Beinen war. So auch geſtern Mittag in Altdorſ ein vaar Ritter. Ich ſuchte gerade etwas in meiner Taſche, und da hatte ich das Waarenverzeichniß mit herausge⸗ nommen. Der eine Ritter fragte uns, ob wir noch mehr ſolche närriſche Dinge mit uns führten? Ich meinte, das möchte wohl ſein, aber wir wüßten es nicht, da wir nicht leſen könnten und da er das Verzeichniß ſah, ſagte er, er wollte es uns vorleſen, und las zuerſt dar⸗ auf, daß die Sendung an die Herren Behaim ginge. Bei manchen Worten und Namen ſtutzten ſie und ver⸗ ſtanden ſie nicht und wir noch weniger. Wir ſetzten dann unſern Weg weiter ſort; aber der Regen hatte die Straße, die noch vom Winter her nicht ausgetrocknet war, ſo ſchlecht gemacht, daß wir Mühe hatten fortzukommen,