Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Seid mir als werther Verwandter gegrüßt, wenn Ihr mir auch der viberbringer einer Unglücksbotſchaft ſein ſolltet!

Willkommen, Herr Bruder und wackerer Seefah⸗ rer! antwortete Scheurl;aber ich fürchte in der That, wenn an die Behaim eine Sendung von Euch in dieſen Tagen unterwegs geweſen, daß die ausgeraubte die Eure iſt, da es kein gewöhnlicher Waarentransport, ſondern Reiſegepäck geweſen ſein ſoll, das von Augsburg kam.

Laßt mich den Boten ſprechen! rief Martin auf⸗ geregt.

Eliſabeth zog die Klingel und gab der erſcheinenden Dienerin den Befehl, den Boten hinaußzuführen.

Es wäre weniger umſtändlich geweſen, ſelbſt hinab⸗ zugehen! ſagte Martin, als man noch auf den Boten wartete.

Da dieſer endlich erſchien, erſtattete er Bericht, daß er in Begleitung von einem Trupp Berittener, welche im Solde der Herren Fugger von Augsburg ſtänden, von dieſen beauftragt ſeie, ein vierſpänniges Waarenfuder an die Herren Behaim nach Nürnberg zu führen und daß er ein Verzeichniß der Waaren mit erhalten; in einem beſondern Kaſten wären auch Affen und in einem andern einige wunderbare ganz bunte große Vögel mit krauſen Köpfen und langen Schwänzen geweſen.