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Ezechiel erzählte, daß Ritter Streitberg den Ring bei ihm verſetzt, um ihn ſpäter wieder einzulöſen, daß aber der Steinmetz Ulrich von Straßburg, der den Ring bei ihm geſehen, geſagt habe: er müſſe der Frau von Scheurl gehören, der gewiß ſehr viel daran gelegen ſei, ihn wieder zu erhalten, und daß er ſomit eigentlich in deſſen Auftrag zu ihr komme.
Eliſabeth erſchrack und erröthete nacheinander. Was hatte dieſer Ulrich, der chriſtliche Baubruder, mit dem verſtoßenen Juden zu thun? was ging es Ulrich an, ob ſie ein Intereſſe an dem Ringe habe oder nicht? Sie mochte ſich in kein Geſpräch mit dem Juden einlaſſen— ſie fragte ihn nur, wie viel er für den Ring fordere?
Czechiel nannte eine hohe Summe, und Eliſabeth ging in ein Nebengemach, um aus einer Schatulle das gewünſchte Geld zu holen.
Der Jude ward dreiſter, ſchilderte, welche Unan⸗ nehmlichkeiten er haben werde, wenn Streitberg ſein Pfand nicht wieder erhalten könne, und wie er nur Ulrich's Vorſtellungen nachgegeben, und ob die edle Frau nicht dafür an dieſen einen Dank zu beſtellen habe.
Eliſabeth ſah zürnend auf, dann wandte ſie dem Juden den Rücken, hieß ihn ſich augenblicklich entfernen, und verſchwand in das Nebengemach.
Einen Augenblick ſtand Ezechiel beſtürzt— dann ſah
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