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zu ſordern, den er auf dieſe Weiſe los geworden, ohne darum Rachel oder Eliſabeth mit in dieſe Erzählung zu verflechten, wie er auch Hieronymus nichts von Amadeus und ſeinen Beziehungen zu ihm vertraut hatte. Hierony⸗ mus hatte nur etwas eiferſüchtig geſehen, daß Ulrich und Konrad in einen vertraulichen Verkehr zuſammen gekom⸗ men waren, aber er hatte keine Ahnung von der Grund⸗ lage deſſelben und auch weiter kein Intereſſe danach zu forſchen. Seit aber Ulrich bei ihm auf hartnäckig bewahrte Vorurtheile geſtoßen war, wollte er ihn um keinen Preis zum Vertrauten des Geheimniſſes ſeiner Geburt machen, noch überhaupt dieſes dadurch, daß er es noch einem Menſchen mehr wiſſen ließ, um ſo eher dem Verrath ei⸗ nes Zufalls, wenn nicht einer Abſicht ausſetzen. Aber heides war auch um ſo eher möglich, wenn er mit Hie⸗ ronymus und ſeiner Mutter wohnen blieb— einmal ſträubte ſich ſein Stolz dagegen, dann die Furcht vor Entdeckung und vor Allem der Vorſatz, in die Gefahren und die Be⸗ ſchimpfungen, die ihm drohen konnten, auf keinen Fall ſei⸗ nen vertrauteſten Freund mit zu verwickeln. Er blieb daher jetzt feſt bei ſeiner Erklärung, ſich eine Wohnung für ſich allein zu ſuchen, wie ſehr auch Hieronymus in ihn drang bei ihm zu bleiben. Er mußte ſich endlich darein ergeben und mit Ulrich's Verſicherung begnügen: daß dieſe äußere Trennung ja keine innere ſei, daß ſie


