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liegt ihm weniger am Herzen als das flandriſche Erbe ſeiner Kinder. Nun hat er ſchon in die Politik des Va⸗ ters ſich finden und fügen lernen, und Habsburgs Haus⸗ macht iſt auch ſeine Looſung. Ich fürchte, nun wird es zu ſpät, daß er die Hoffnungen rechtfertige, die man auf ihn ſetzen durfte.“
Hieronymus ſtimmte bei, aber fügte doch hinzu: „So lang er wenigſtens die Kunſt beſchützt und ein rech⸗ tes Mitglied der freien Maurer bleibt, dürfen wir noch nicht an ihm verzweifeln. Vielleicht,“ lächelte er etwas hämiſch,„hat auch die Scheurlin ihn wieder mehr für deutſche Art begeiſtert.“
„Du ſcheinſt jetzt immer mehr die Anſicht Deiner Mutter über die edle Frau zu theilen,“ ſagte Ulrich,„ob⸗ wohl Du einſt der erſte warſt, der ſie mir als die ſchönſte und gelehrteſte Nürnbergerin zeigte. Doch, da wir ein⸗ mal auf Deine Mutter kommen— grüße ſie von mir und ſage ihr, wie ich ihr danke für alle Güte und Liebe, die ſie mir erzeigt, ſo lange ich bei ihr wohnte, aber—“
„Du denkſt doch nicht mehr daran, von mir zu zie⸗ hen?“ ſagte Hieronymus beſtürzt, da inzwiſchen dieſer Punkt gar nicht berührt worden war.„Die Juden⸗ geſchichte hat ſich indeß ja auch erledigt.“
Ulrich hatte nämlich im Kloſter die Begegnung mit Ezechiel ihm erzählt, der gekommen ſei, den Ring wieder


