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kelle und Falk bei ſich, den er ſich gleichſalls heimlich verſchafft.
Konrad zündete am Ziele die Lampe an und rief: „Amadeus!“
Niemand antwortete.
„Amadeus!“ rief Ulrich lauter.
Alles blieb ſtumm.
„O Gott, wenn wir zu ſpät kommen— wenn er todt iſt!“ wehklagte Ulrich. Mit ſtarker Hand griff er in die Heffnung und riß die nächſten Steine heraus. Es ging leicht— Amadeus mußte ſie von innen mit dem Meißel gelockert haben.
Bald war das Loch ſo groß, daß ein Menſch hin⸗ durch konnte. Ulrich griff mit der Hand hinein— und fuhr zurück; etwas naßkaltes hatte ſie berührt— eine Ratte war darüber geſprungen.
War es der Schrei, den er dabei ausſtieß, oder das Geräuſch der fallenden Steine, oder die Berührung ſeiner Hand— jetzt begann Amadeus ſich zu regen und zu röcheln. Ulrich beugte ſich zu ihm hinein und flößte ihm Wein ein. Nach einer Weile kehrten die halbentſchwundenen Lebensgeiſter zurück.
„Amadeus!“ rief Ulrich,„wir kommen Dich zu be⸗ freien. Flüchte aus dieſem Loch, aus dem Kloſter— komm!“


