Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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ohne Jemanden davon zu ſagen ſo würde ich daran Furen Dank erkennen.

H, Schweigen gehört zum Geſchäft! rief Ezechiel.

Und Rachel fiel ihm in's Wort:Von verkaufen iſt nicht die Rede; wählt Euch aus, was Ihr von den Sachen wünſchet es iſt Alles zu Eurem Dienſt; aber Geld nehmen wir nimmer von Euch!

Nein, gewiß nicht! murmelte der Vater.

lrich wählte ein Baret und einen langen ſchwar⸗ zen Mantel aus, und bat Rachel, es ihm recht feſt in ein weißes Leinentuch zuſammen zu wickeln. Er ließ ſie ungewiß, ob er ſie in der Verkleidung erkannte oder nicht. Sie willfahrte dienſtfertig ſeinem Wunſch. Er gab ihr zum Danke die Hand ſie drückte ſie erglühend und de⸗ müthig an ihre Lippen; dann ging er.

Er eilte mit dem Päckchen in ſeine Zelle und ver⸗ barg es unter das Stroh ſeines Lagers. Dann ging er an die Arbeit.

Konrad flüſterte ihm zu:Heute Nacht!

Er wußte genug; es war auch die höchſte Zeit denn morgen hatten die Baubrüder ihr Werk vollendet und ſollten wieder zurückkehren.

Wie das erſtemal gingen Konrad und Ulrich ſtumm durch die Kloſterhallen bis zu den unterirdiſchen Gewölben. Mrich trug außer dem Kleiderpäckchen auch die Maurer⸗