Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

237

Weiter was ward weiter? bat Ulrich.

Jetzt kam Konrad, blies die Lampe aus und ſagte: Man kommt, wir müſſen fort.

Ulrich warf ſeinen Meißel durch die Heffnung und ſagte:Der Sohn muß den Vater befreien! Hier mei⸗ ßele von innen die Steine locker in ein paar Nächten komme ich zurück und befreie Dich.

Jort, fort! drängte Konrad.

So ſchnell es in der Dunkelheit und bei den ver⸗ wickelten Wegen ging, eilten die Beiden zurück.

Nun weißt Du es, daß Dein Geſchick das meinige iſt! ſagte Ulrich leiſe zu ihm.

O hätteſt Du es doch nie erfahren! jammerte Konrad,hätte ich Dich doch nicht hierher geführt und Amadeus wäre damit geſtorben.

Nein, er darf hier nicht ſterben und verderben! rief Ulrich,und wenn es dadurch gleich die ganze Welt erfähre und alle Schmach mich träſe: ich kann nicht hier⸗ her gekommen ſein, um der Mörder meines Vaters zu werden ich muß ſein Retter ſein!

Still jetzt! gebot Konrad.

So erreichten ſie wieder Ulrich's Thür.Sinn auf Mittel, wie wir ihn retten und habe Dank! ſagte er zu Konrad;ich habe viel gehört aber das Ende noch nicht!

*