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vunkt zu haben; aber freilich wird er oft auch benutzt, wenn Einer der Obern ſich einmal ohne Erlaubniß auf ein paar Stunden aus dem Floſter entfernen will. Da ich heraus bekam, daß dies Einer heute beabſichtigte, und weiß, daß die Thür nur von innen geöffnet werden kann und dann offen bleiben muß, ſo wußte ich, daß der Weg uns frei ſein würde; aber wir dürſen nicht lange ſäu⸗ men— Jener iſt ſchon ein paar Stunden fort, und man weiß nicht, wann er zurückkommt— ich konnte nicht eher unbemerkt aus meiner Zelle.“
„Aber wo haſt Du den Schlüſſel her zu Amadeus Gefängniß?“ fragte Ulrich.
„Schlüſſel?“ ſagte Konrad verwundert;„den gibt es nicht— er iſt eingemauert.“
„Eingemauert?“ rief Ulrich;„wir können nicht zu ihm?“
Konrad's Zunder hatte endlich gefangen, indeß lange alle Funken aus dem Stahl vergeblich hervorgeſprungen waren. Jetzt zündete er damit ein kleines Lämpchen an, das er in einer Art Blechlaterne unter ſeiner Kutte ver⸗ borgen bei ſich getragen. Während er noch den Zunder anblies, konnte er nicht antworten; der glimmende Docht warf einen blendenden Schein auf Ulrich's todtbleich ge⸗ wordenes Geſicht.
„Ich meinte, ich hätte Dir das geſagt,“ antwortete


